Krisenvermeidung / rechtzeitige Krisenbewältigung

Etablierung eines Controlling-/Kennzahlenkonzeptes

Krisenvermeidung setzt nicht erst bei Liquiditätsengpässen, sondern schon bei der Vermeidung von Führungskrisen bzw. Stakeholderkrisen an. Die Etablierung eines Controlling-/Kennzahlenkonzepts zur regelmäßigen Überprüfung der Strategie, der Umsatzentwicklung, der Kostenstruktur, der Sicherung der Kapitalzufuhr etc. ist daher empfehlenswert.

Liquiditätscontrolling

Unvermeidlich ist das Liquiditätscontrolling. Ist die Krise schon so weit fortgeschritten, dass es zu Liquiditätsengpässen kommt, sind kurz- bzw. mittelfristige Maßnahmen zur Sicherung der Liquidität einzuleiten (Stundungen und Moratorien, Sanierungskredite, Forderungsverzicht, Working Capital Maßnahmen, Verkäufe).

Prüfung der Insolvenzreife

Kann keine ausreichende Liquidität gesichert werden, muss die Insolvenzreife überprüft werden (Zahlungsunfähigkeit gem. § 17 InsO, drohende Zahlungsunfähigkeit gem. § 18 InsO, Überschuldung gem. § 19 InsO).

Einleitung und Begleitung des Insolvenzverfahrens

Gegebenenfalls muss ein Insolvenzverfahren eingeleitet werden. Hier kommt es auf die Wahl des geeigneten Verfahrens an (Regelverfahren, Insolvenzplanverfahren gem. §§ 217 ff. InsO, Eigenverwaltung gem. §§ 270 ff. InsO, Schutzschirmverfahren gem. § 270b InsO). Wesentlich ist auch gerade im Insolvenzfall die Beachtung der verschiedenen rechtlichen Problemstellungen (Arbeitsrecht, Gesellschaftsrecht, Steuerrecht). Ein Sanierungsgutachten nach IDW S6 ist in den meisten Fällen zu erstellen. Im Fall der Wahl Eigenverwaltung bzw. Schutzschirmverfahren wird betriebswirtschaftliche Beratung benötigt.

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